Methodik
So kommt dein Profil zustande. Alles läuft in deinem Browser.
Das Modell
Das Modell baut auf den Erkenntnissen der modernen, sechsdimensionalen Persönlichkeitsforschung auf. Es beschreibt Persönlichkeit nicht als Typ, sondern als Position auf sechs Spektren: soziale Dynamik, Innovationsgeist, Interaktionsstil, Arbeitsstruktur, Krisenfestigkeit sowie Werte- und Erfolgsfokus.
Die Aussagen
Alle Aussagen und Texte sind eigenständig formuliert, auf Deutsch und auf Englisch. Je Dimension gibt es drei Aussagen im Sprint-Modus und sechs im Meister-Modus. Ein Teil ist umgekehrt gepolt, damit pauschales Zustimmen das Ergebnis nicht verzerrt. Eine umgekehrt gepolte Antwort wird mit 6 minus Antwort gewertet.
Die Berechnung
Pro Dimension wird der Mittelwert der Antworten gebildet (1 bis 5) und mit (Mittelwert minus 1) geteilt durch 4 mal 100 auf 0 bis 100 umgerechnet. Bei 0 bis 35 ist der eine Pol ausgeprägt, bei 65 bis 100 der andere. Zwischen 36 und 64 liegt die situative Mitte. Sie ist keine Unentschiedenheit, sondern wird als Anpassungsfähigkeit gewürdigt.
Die Signatur
Sechs Buchstaben, einer je Dimension. Liegt ein Wert in der Mitte, steht der Buchstabe klein. Der Profilname entsteht aus den beiden am stärksten ausgeprägten Dimensionen. Die Buchstaben unterscheiden sich in der deutschen und der englischen Fassung, weil sie aus den jeweiligen Begriffen stammen. Die Werte sind in beiden Fassungen gleich.
Kombinationen
Einige Hinweise im Ergebnis entstehen aus dem Zusammenspiel zweier Dimensionen, zum Beispiel hoher Innovationsgeist bei geringer Struktur.
Entwicklung
Die Hinweise im Bereich „Entwicklung“ stützen sich auf Befunde der Persönlichkeitspsychologie zu Stabilität und Veränderung von Eigenschaften über die Lebensspanne, zu Rollen und zu gezielten Verhaltensexperimenten. Sie beschreiben Gruppen und sind keine Vorhersage für dich. Die Wenn-dann-Pläne gehen auf die Forschung zu Handlungsintentionen zurück.
Grenzen
Die Werte beschreiben deine Selbsteinschätzung und sind nicht normiert. Mit wenigen Aussagen je Dimension sind sie grobe Orientierung. Die Sprint-Version erlaubt keine feinen Unterschiede, die Meister-Version zeigt zusätzlich je zwei Unterfacetten. Das Ergebnis ist keine Diagnose.
Quellen zur Entwicklung
- Fleeson, W. (2001). Toward a structure- and process-integrated view of personality: Traits as density distributions of states. Journal of Personality and Social Psychology, 80(6), 1011–1027.
- Gollwitzer, P. M. (1999). Implementation intentions: Strong effects of simple plans. American Psychologist, 54(7), 493–503.
- Hudson, N. W., & Fraley, R. C. (2015). Volitional personality trait change: Can people choose to change their personality traits? Journal of Personality and Social Psychology, 109(3), 490–507.
- Roberts, B. W., & DelVecchio, W. F. (2000). The rank-order consistency of personality traits from childhood to old age: A quantitative review of longitudinal studies. Psychological Bulletin, 126(1), 3–25.
- Roberts, B. W., Luo, J., Briley, D. A., Chow, P. I., Su, R., & Hill, P. L. (2017). A systematic review of personality trait change through intervention. Psychological Bulletin, 143(2), 117–141.
- Roberts, B. W., Walton, K. E., & Viechtbauer, W. (2006). Patterns of mean-level change in personality traits across the life course: A meta-analysis of longitudinal studies. Psychological Bulletin, 132(1), 1–25.
- Roberts, B. W., Wood, D., & Smith, J. L. (2005). Evaluating Five Factor Theory and social investment perspectives on personality trait development. Journal of Research in Personality, 39(1), 166–184.